The MV Kerlogue was an Irish cargo steamer that
transported vital supplies to Ireland during World
War II – a country who maintained neutrality in
that global conflict. Such ships were often misconceived as enemies and attacked by the
German
Navy or Air Force. However, by rescuing German
soldiers in distress at sea, the crew of the Kerlogue
put humanity before hostility.
In December 1943, the German navy undertook
a mission to escort a German blockade runner to
France. On December 28, 1943, the convoy reached
the Bay of Biscay, where it engaged in a fierce naval
battle with two British cruisers. Three German
ships were sunk in this battle and numerous soldiers were shipwrecked.
At that time, the Kerlogue was supposed to transport oranges from Lisbon to Dublin. But the
crossing of the 43 meter long ship, originally with
a crew of eleven, was delayed due to the illness and
subsequent death of the cook, Robert Sexton.
With the remaining crew, the Kerlogue also passed
through the Bay of Biscay on its journey home.
There it encountered the wrecks of the sunken
German ships and around 700 shipwrecked sailors
who had already endured 26 hours in the icy water.
In accordance with the principles of humanity, the
crew of the Kerlogue began a rescue operation that
lasted more than ten hours. By taking 168 shipwrecked soldiers on board, the Irish ship was
completely packed. As a result, the engineer,
Eric Giggins,
was unable to get through to the overcrowded
engine room and had to give instructions to the
German soldiers on how to operate the engines.
Due to the critical condition of those rescued and
the limited supplies, Captain Thomas Donohue
decided to change course to Cork, the nearest port.
During this crossing on December 31, 1943, four of
the rescued men died, including Helmuth Weiß
and Adolf Braatz. Walter Berger was one of the
164 survivors, who were transferred to Curragh
Camp, Kildare, upon arrival.
Die Kerlogue
Die MV Kerlogue war ein irischer Frachtdampfer,
der zur Zeit des Zweiten Weltkrieges überlebenswichtige Güter in das neutrale Irland
transportierte. Häufig wurden derartige Schiffe von der
deutschen Kriegsmarine oder Luftwaffe als Feinde aufgefasst und angegriffen. Doch durch die
Rettung deutscher Soldaten in Seenot stellte die
Besatzung der Kerlogue Humanität statt Feindseligkeit in den Vordergrund.
Im Dezember 1943 fand eine Mission der deutschen
Kriegsmarine statt, bei der ein deutscher Blockadenbrecher nach Frankreich begleitet werden
sollte.
Der Verband erreichte am 28. Dezember 1943 die
Bucht von Biskaya, wo er in eine schwere Seeschlacht mit zwei britischen Kreuzern geriet. In
dieser Schlacht wurden drei deutsche Schiffe getroffen
und zahlreiche Soldaten erlitten Schiffbruch.
Zu dieser Zeit sollte die Kerlogue eine Ladung
Orangen aus Lissabon nach Dublin transportieren.
Die Überfahrt des 43 Meter langen Schiffes, mit ursprünglich elfköpfiger Besatzung,
verzögerte sich
jedoch wegen der Erkrankung und des späteren
Todes des Kochs, Robert Sexton.
Mit der verbliebenen Besatzung trat die Kerlogue die Heimreise an und kam dabei durch die
Biskaya, wo sie auf die Wracks der versenkten
deutschen Schiffe und rund 700 Schiffsbrüchige
traf, die bereits 26 Stunden im eiskalten Wasser
ausgeharrt hatten.
Den Prinzipien der Menschlichkeit nachkommend startete die Mannschaft der Kerlogue eine
Rettungsaktion, die mehr als zehn Stunden dauerte. Das irische Schiff war durch die Aufnahme
von 168 Schiffbrüchigen bis in den Maschinenraum hinein völlig überfüllt. Das hatte zur
Folge, dass es für den Ingenieur, Eric Giggins, kein
Durchkommen gab und er den deutschen Soldaten Anweisungen zur Bedienung der Maschinen
geben musste.
Wegen des kritischen Zustands der Geretteten und
der wenigen Vorräte entschied sich Kapitän Thomas Donohue für eine Kursänderung nach Cork,
dem am nächsten gelegenen Hafen.
Während dieser Überfahrt am 31. Dezember 1943
starben vier der aufgelesenen Männer, darunter
Helmuth Weiß und Adolf Braatz. Walter Berger war
einer der 164 Überlebenden, die nach der Ankunft
in das Curragh Camp, Kildare, überführt wurden.